Mein Name ist Tony und ich komme aus Dresden. Wann ich mit dem Fotografieren angefangen habe weiß ich nicht genau, es war zumindest irgendwann in der Zeit meiner Ausbildung zum Erzieher. In dieser Ausbildung, ich meine es war im zweiten Ausildungsjahr, wurde als Wahlpflichtfach „Fotografie“ angeboten. Ich hatte keine Ahnung von Fotografie und wusste nicht, auf was ich mich einlassen würde, aber das Interesse war von Anfang an vorhanden. Da wir in der Schule eine Dunkelkammer besaßen und es uns zur Aufgabe gestellt wurde diese entsprechend zu verwenden, brauchte ich noch eine Kamera mit Film. Mein Stiefvater überließ mir sehr großzügig seine alte Canon V300, ein 28mm- und ein 50mm Objektiv. Ich wusste lange nicht was ich da in den Händen hielt, aber ich hatte zumindest Spaß daran es zu benutzen. Aus dem anfänglichen Interesse wurde dann ein gesteigertes Engagement. Ich lernte einiges über das Fotografieren und auch über das Ausbeleuchten von Negativen im Labor.

Nach dem Ende des Wahlpflichtfach Fotografie folgte sehr schnell meine erste digitale Kamera. Eine Fujifilm Finepix S2000HD, eine Brigdekamera. Ich fotografierte alles und jeden und hatte meine Kamera immer dabei. Irgendwann musste aber eine Spiegelreflexkamera her und so kaufte ich mir eine gebrauchte Canon 350D. Mir wurde recht schnell klar dass ich erst jetzt wirklich das Fotografieren lernte. Blende, Verschlusszeit, ISO und Weißabgleich, alles das konnte ich nun selbst einstellen. Denn im Gegensatz zur analogen Fotografie habe ich hier die Ergebnisse direkt sehen können. Es folgte auf eine Canon 60D und irgendwann eine Canon 6D und natürlich noch diverse Objektive.

2015 habe ich mich dann entschieden Canon den Rücken zu kehren und habe angefangen mit Fujifilm zu fotografieren. Ich setzte mich nun verstärkt mit mir selbst als Fotograf auseinander, statt mit der Technik. Meine Fujifilm XPro1 und einige manuellen Objektive halfen mir mich mehr auf das Fotografieren zu konzentrieren. Die technischen Einschränkungen in dieser Zeit warfen in mir die doch wichtige Frage auf: Was will ich eigentlich?

Nun bin ich schon viele Jahre bei Fujifilm und verfüge über viele Möglichkeiten. Was ich genau will weiß ich noch immer nicht. Es gibt in der Fotografie viele spannende Wege die ich gerne beschreiten möchte und vielleicht werde.

Wenn du Fragen an mich hast würde es mich freuen von dir eine Nachricht zu bekommen.

Liebe Grüße Tony