do sports and feel good – 10 fragen an arthur

10 Fragen an…

Man kann Fotografie aus verschiedensten Aspekten sehen: technisch, kreativ ,dokumentarisch und und und…und alles hat seine volle Berechtigung und ist auch gut so. „10 Fragen an….“ beschäftigt sich mit dem Menschen hinter den Bildern. Denn jeder hat seine eigene Geschichte, jeder hat seine Gründe und jeder hat seinen Weg. Ich möchte euch genau das präsentieren. Den Anfang macht Arthur…

 

Ich kenne Arthur jetzt schon wirklich lange, aber die letzten Jahre hatten sich unsere Spuren verlaufen. Aber dank der sozialen Netzwerken kann man ja den Weg seiner Freunde stets verfolgen und so habe ich in den letzten Jahren beobachten können, wie Arthur sich der Fitness gewidmet hatte und von Jahr zu Jahr krasser wurde…das hier ist ein Teil seiner Geschichte…

  1. Seit wann machst du jetzt eigentlich Sport?

Angefangen habe ich vor 20 Jahren. Damals war es mein großer Traum ein Fußballprofi zu werden und deshalb habe ich mich in einem Fußballverein angemeldet. Ganze 15 Jahre lang spielte ich bei verschiedensten Vereinen in und um Dresden, aber aufgrund zweier Kreuzbandrisse innerhalb von 2 Jahren musste ich 2013 die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Den Fitnesssport betrieb ich bis dahin seit Anfang 2007 eher unregelmäßig, nur so nebenbei, und wenn ich mal die Zeit dafür hatte. Doch als der Fußball dann wegfiel, musste ich die fehlende tägliche Bewegung irgendwie kompensieren und begann mich mehr und mehr dem Fitnesstraining zu widmen.

 Arthurs Chronologie seit 2009

  1. Wie oft machst du in der Woche Sport?

Aktuell trainiere ich 6x die Woche. Je nach Gefühl ändere ich jedoch die Intensität meiner Trainingseinheiten in der Woche.

 

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  1. Was hat dich angetrieben so viel Sport zu machen?

Anfang 2014 trennte ich mich von meiner Freundin. Nun saß ich mitten im Winter zu Hause und wusste auf einmal nichts mehr mit meiner Freizeit anzufangen. Ich überlegte nicht lange und entschied mich ab sofort regelmäßig ins Gym zu gehen. Ein weiterer Grund so viel Sport zu machen, kommt wahrscheinlich aus meiner Psyche. Im Jahre 2009 hatte ich ein Tiefpunkt in meinem Leben. Ich war sehr unzufrieden mit mir selbst. 90 Kilo brachte ich damals auf die Waage. Selbst sehr tolerante Menschen wissen, dass diese  90 Kilo bei einer Körpergröße von 168cm keinen Adoniskörper darstellten. Heute kann ich darüber lachen, damals nicht. Erschwerend zu meiner körperlichen Verfassung kam hinzu, dass ich auch noch arbeitslos war und mein Selbstvertrauen dadurch so sehr litt, dass es für mich unglaublich schwer war aus dieser misslichen Lage zu entfliehen. Aus Angst wieder in so ein Loch zu fallen, schütze ich mich mit einem fast täglichen harten Workout. Das steigert mein Selbstwertgefühl immens.

 

  1. Was ist für dich wichtig beim Sport?

Das wichtigste ist doch, dass es einem Spaß macht. Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, Sport zu treiben, da ist für jeden etwas Passendes dabei. Für mich ist es sehr wichtig, mir kurz- sowie langfristige Ziele zu setzen und diese zu verfolgen. Nicht zu verachten ist die Ernährung! Man sagt nicht umsonst dass den Weg eines erfolgreichen Athleten 70% der Ernährung und nur 30% dem Training zuzuschreiben sind. Dabei achte ich vor allem darauf, dass ich gesunde, und überwiegend unverarbeitete, bestenfalls regionale Produkte zu mir nehme.

 

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  1. Was würdest du anderen empfehlen?

Auf den eigenen Körper zu hören. Unser Körper ist ein erstaunliches Wunder, in dem sekündlich mehrere tausende Abläufe stattfinden. Er signalisiert uns wenn er an seine Grenzen gerät, aber auch wenn er noch freie Kapazitäten für ein zusätzliches Training hat oder einen abendlichen Spaziergang im Wald.

 

  1. Machst du alleine Sport oder in einer Community?

Es kommt ganz darauf an, was ich trainiere. Cardioeinheiten, wie eine Radtour an der Elbe, eine Laufeinheit bei frischer Luft im Wald, sowie das Schwimmen am  Badesee, trainiere ich gerne in Gemeinschaft. Mit einem Partner an der Seite lassen sich bei mäßiger Intensität fabelhaft Gespräche führen. Das lenkt ab und der Sport wird manchmal zur Nebensache. Das Training im Studio absolviere ich dagegen lieber alleine. Am liebsten ist es mir, wenn ich die ganze Trainingsfläche ganz für mich alleine habe. Dann kann ich zu 100% den Fokus auf das Training legen.

 

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  1. Hast du im Sport große Vorbilder?

Früher waren Fußballer wie Mehmet Scholl, Giovane Elber oder Lionel Messi meine großen Vorbilder. Für den Fitnesssport fällt es mir allerdings schwerer ein Vorbild zu benennen. Die durch das Internet verbreiteten Athleten wie Lazar Angelov & Ryan Terry kenne ich nicht persönlich, und es ist deshalb für mich nicht ersichtlich wie sie sich ernähren und trainieren. Ich kann mir da leider nur optisch ein Vorbild nehmen.

 

  1. Was sind deine weiteren Ziele?

Mein kurzfristiges Ziel ist es,  im Sommer 2017 einen identischen Körperfettanteil wie im Sommer 2016  (von 4,1%) zu erzielen. Jedoch möchte ich dabei 1 Kilo mehr Muskelmasse auf die Waage zu bringen. Langfristig gesehen möchte ich von Jahr zu Jahr einen Muskelzuwachs sehen. Aber eins ist noch viel wichtiger: Ich möchte immer gesund und körperlich wie auch geistig fit bleiben!

 

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  1. Holt Bayern die Meisterschaft oder ist Leipzig gefährlich für die Münchner (Hertha lassen wir mal aus…)?

Selbstverständlich wird der Stern des Südens diese Saison wieder die Meisterschale in Luft recken. Da können sich solche Eintagsfliegen wie die alte Dame und der Brauseklub noch ganz warm anziehen.

 

  1. Bist du glücklich?

Privat als auch beruflich bin ich zurzeit mehr als zufrieden. Die Erfolge beim Training lassen sich langsam sehen. Familiär läuft es auch klasse. Erst vor kurzem bin ich innerhalb eines Monats 2-mal Onkel geworden. Da ist die Euphorie in der Familie zu spüren.  Das bereichert unsere Familie um einiges. Und solange ich noch keine eigenen Kinder habe, kann ich mich um den Sportnachwuchs kümmern. Irgendwann ist natürlich auch eine kleine eigene Familie mit Haus und Garten geplant. Dazu fehlt mir allerdings noch das passende Gegenstück. Vielleicht lässt sich ja auch direkt über diesen Weg etwas machen?! Also Mädels, seriöse Anfragen sieht Man(n) gern. Keine Angst, ich beiße nicht. 😉

 

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Ich danke dir Arthur für deine Zeit! Ich danke dir Arthur für deine ehrlichen Antworten. Und denkt daran Mädels….Arthur beißt nicht… 😀

 

 

 

 

Hier nochmal alle Bilder von Arthur aus der Serie.

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